Bloß nicht Patient sein.
So als Patient, nach der X-ten Gesundheitsreform der Ulla Schmidt, steht man ziemlich dumm da. Dumm nur, wenn man sich das Knie verdrehte, und schlecht dastehen kann.
So ist es mir passiert. Wir hier in der Bayrischen Sahelzone (Niederbayern) hatten so gegen Ende Februar/März ziemlich viel Schnee. Das war mir zu riskant. Also rauf aufs Dach, Schnee abschippen. Da ist es halt passiert. Leider war das ein Samstag. Am Montag rief ich bei eine ortopädischen Gemeinschaftspraxis in Deggendorf an, ob ich am Mittwoch vorbeikommen könnte. Grund für diese drei Tage war, es war die Faschingswoche, und jeder weiß am Faschingsdienstag wird auch hier in der Sahelzone wenig gearbeitet, bzw. man hat ab 12:00 Uhr mittags frei.
Die freundliche Helferin am Telefon sagte mir,d as ginge nicht, ich kann nur heute am Montag einen Termin als Schmerzpatient bekommen, nicht am Mittwoch. Dumm nur, dass wir so eingeschneit waren und ich keine 800 m durch 60 cm tiefen Schnee den Berg hinunterlaufen hätte können.
Also Montag und Faschingsdienstag mit Schmerzen ausgehalten. In Fröhlicher Erwartung auf Erlösung am Mittwoch gleich angerufen. Da teilte man mir mit, heute würde es nicht gehen.. Blah Blah. Der Onkel Dr. O... würde nicht reinkommen.
In meiner Verzrweiflung rief ich dann bei einer anderen Praxis ca 100km weg von meinem Wohnort an.
Aus dem Ansagetext des Anrufbeantworters erfuhr ich dann die Wahrheit. Die Herren Orthopäden sind zum Protest nach Passau zur CSU Aschermittwochsveranstaltung gefahren. Mir die Wahrheit am Telefon zu sage, hat sich das Helferlein leider nicht getraut.
Auch die anderen Tage waren die Herren in Weiß im Streik.
Die Patienten, woanders wären es Kunden sind den Weissen ja egal. WIr sind nur pekunär von Interesse.
Ich bin jetzt für die vollkommene Niederlassungsfreiheit von Ärzten. Wenn unsere nach Norwegen, abwandern, dann hat doch der Ukrainer, Pole , Tscheche hier bestimmt sein Auskommen.
Auf die Ärzte sollte man keine Rücksicht mehr nehmen, die nehemen auch keine Rücksichten auf Patienten.
So ist es mir passiert. Wir hier in der Bayrischen Sahelzone (Niederbayern) hatten so gegen Ende Februar/März ziemlich viel Schnee. Das war mir zu riskant. Also rauf aufs Dach, Schnee abschippen. Da ist es halt passiert. Leider war das ein Samstag. Am Montag rief ich bei eine ortopädischen Gemeinschaftspraxis in Deggendorf an, ob ich am Mittwoch vorbeikommen könnte. Grund für diese drei Tage war, es war die Faschingswoche, und jeder weiß am Faschingsdienstag wird auch hier in der Sahelzone wenig gearbeitet, bzw. man hat ab 12:00 Uhr mittags frei.
Die freundliche Helferin am Telefon sagte mir,d as ginge nicht, ich kann nur heute am Montag einen Termin als Schmerzpatient bekommen, nicht am Mittwoch. Dumm nur, dass wir so eingeschneit waren und ich keine 800 m durch 60 cm tiefen Schnee den Berg hinunterlaufen hätte können.
Also Montag und Faschingsdienstag mit Schmerzen ausgehalten. In Fröhlicher Erwartung auf Erlösung am Mittwoch gleich angerufen. Da teilte man mir mit, heute würde es nicht gehen.. Blah Blah. Der Onkel Dr. O... würde nicht reinkommen.
In meiner Verzrweiflung rief ich dann bei einer anderen Praxis ca 100km weg von meinem Wohnort an.
Aus dem Ansagetext des Anrufbeantworters erfuhr ich dann die Wahrheit. Die Herren Orthopäden sind zum Protest nach Passau zur CSU Aschermittwochsveranstaltung gefahren. Mir die Wahrheit am Telefon zu sage, hat sich das Helferlein leider nicht getraut.
Auch die anderen Tage waren die Herren in Weiß im Streik.
Die Patienten, woanders wären es Kunden sind den Weissen ja egal. WIr sind nur pekunär von Interesse.
Ich bin jetzt für die vollkommene Niederlassungsfreiheit von Ärzten. Wenn unsere nach Norwegen, abwandern, dann hat doch der Ukrainer, Pole , Tscheche hier bestimmt sein Auskommen.
Auf die Ärzte sollte man keine Rücksicht mehr nehmen, die nehemen auch keine Rücksichten auf Patienten.
saftpresse - 2. Apr, 11:21
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