Freitag, 4. April 2008

Die Bayern, die CSU und Ihre Landesbank

Die Bayern LB , ja moi, jetzt hat es die internationale Kreditkrise auch ins doch so schöne Bayernland gebracht. Das Land, wo man als Reigschmeckter immer vor Augen geführt wird, das da alles besser ist, machen eine ganz reale Pleite von ca. 4,3 Mrd. Euro-Money. Da müssen viele Breweries (engl. Brauerei) viele Hektoliter Bier brewen, um das mit US-Hypothekenpapieren belastete Minusergebnis wieder ins Positive zu drehen.

Falsch - die Landesbänker und Ihre Aufsichträte in der Regierung haben sich einen anderen Plan ausgedenkt. Nicht die vielen Breweries, so viele gibt es auch in Bayern nicht mehr, zahlen die Zeche, sondern die bayrischen Landesbürger dürfen die Zeche zahlen.
Das sollten wir mal rechnen. bei 4,5 Mrd. Verlust, geteilt durch 12.488 Mio. Einwohnern, macht das eineen Pro-Kopf -Verlust pro Einwohner von EUR 360,00. Bei einer vier-köpfigen Familie sind das dann schon EUR 1.440,00 (gerundet und unverbindlich). Nur- wenn das so weitergeht, wird es bei den 4,5 Mrd. ja nicht bleiben, schon steht ja irgendwie eine Schadenssumme für das Jahr von ca. 6,5 Mrd. da. Die soll zumindest in eine Gesellschatt ausgelagert werden, so daß dann nur noch eine Good Bank dasteht. Die kann dann weiterzocken und nach dem Hausbankprinzip Mittelständlern die notwendigen Kredite verweigern. So wie bisher halt auch.

Was man aber als Bürger tun kann ist, die verantwortlichen, also den Huber, den Beckstein, den Stoiber, ach so, der ist nicht mehr wählbar, nicht mehr wählen und statt dessen vielleicht auch die Linken in den Landtag wählen. Das wird dann bestimmt lustig. Wahlversprechen werden ja eh immer häufiger schon am Wahlabend gebrochen. Man stelle sich vor, in Bayern ist die CSU nicht mehr die alleinregierende Macht. So plätzlich ganz ohne Macht, weil man auch auf andere hören muss. Ein völlig neues Lebensgefühl so südlich des Weiswurschdequadors....

Ich meine ein Finanzminister und CSU Häuptling dem es gelingt innerhalb von wenigen Wochen aus 1,8 Mrd. plötzlich 3,6 Mrd. für den Transrapid zu rechnen, und von 100 Mio, dann bei 4,5 Mrd. vorläufigem Verlust zu landen, der sollte auf die Straße gesetzt werden. Schade dass es da dann nicht so geht: 6 Monate ALG I und dann Hartz 4 Regelsatz.

Aber da ist ja die Parlamentarier-Rente vor und alle selbstgenehmigten Diäten.

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