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Donnerstag, 2. April 2009

Landshut - die Stadt versinkt im Schnee, die Verkehrsüberwachung funktioniert.

Am 17. März musste ich für einen vollkommen unsinnigen Termin nach Landshut. Dumm nur- es gab Neuschnee. Nachdem ich dreimal im Kreis durch Landshut gefahren bin, kam ich an eine Ecke hinter C und A, wo in einer kleinen Querstraße 3 Autos parkten. Dahinter war noch ein Platz frei.

Es hatte gefühlte 20- 25 cm Neuschnee und es fiel weiter Schnee. Es war kein Geheweg und keine Fahrbahnmarkierung zu sehen. Die Straßen waren nicht geräumt worden. Die Gehwege waren ebenfalls nicht geräumt. Ich stellte mein Fahrzeug in Reihe hinter den drei vor mir geparkten Pkw´s ab, da ich auch kein Schild sehen konnte, nahm ich an, dass ist eine legale Parkfläche. Das nächste Schild war ca. 50-70 m vor mir - am Ende der parkenden Autoreihe von jetzt vier Fahrzeugen.

Ich komme zurück - was sehe ich, ich habe einen völlig aufgeweichten Bußgeldbescheid an der Windschutzscheibe kleben.

Das finde ich vollkommen tolldreist.

Es gibt zig Gesetze und Vorschriften, die es der Stadt Landshut auferlegen, die Straßen zu räumen. Das vernachlässigen sie auf Kosten der Sicherheit. Sie setzen die Fahrer und Fußgänger der Gefahr eines Unfalles wissentlich aus.

Aber die Flotte der Überwacher des ruhenden Verkehrs, die sind aktiv und schreiben Fahrzeuge auf. Denen gehört erst mal eine Schneeschaufel in die Hand gedrückt. Der 17. 2. war aufgrund des hohen Schneefalles eine Ausnahmesitutation.

Bin gespannt, was mit meinem Widerspruch passiert.

Bloß nicht Patient sein.

So als Patient, nach der X-ten Gesundheitsreform der Ulla Schmidt, steht man ziemlich dumm da. Dumm nur, wenn man sich das Knie verdrehte, und schlecht dastehen kann.

So ist es mir passiert. Wir hier in der Bayrischen Sahelzone (Niederbayern) hatten so gegen Ende Februar/März ziemlich viel Schnee. Das war mir zu riskant. Also rauf aufs Dach, Schnee abschippen. Da ist es halt passiert. Leider war das ein Samstag. Am Montag rief ich bei eine ortopädischen Gemeinschaftspraxis in Deggendorf an, ob ich am Mittwoch vorbeikommen könnte. Grund für diese drei Tage war, es war die Faschingswoche, und jeder weiß am Faschingsdienstag wird auch hier in der Sahelzone wenig gearbeitet, bzw. man hat ab 12:00 Uhr mittags frei.

Die freundliche Helferin am Telefon sagte mir,d as ginge nicht, ich kann nur heute am Montag einen Termin als Schmerzpatient bekommen, nicht am Mittwoch. Dumm nur, dass wir so eingeschneit waren und ich keine 800 m durch 60 cm tiefen Schnee den Berg hinunterlaufen hätte können.

Also Montag und Faschingsdienstag mit Schmerzen ausgehalten. In Fröhlicher Erwartung auf Erlösung am Mittwoch gleich angerufen. Da teilte man mir mit, heute würde es nicht gehen.. Blah Blah. Der Onkel Dr. O... würde nicht reinkommen.

In meiner Verzrweiflung rief ich dann bei einer anderen Praxis ca 100km weg von meinem Wohnort an.
Aus dem Ansagetext des Anrufbeantworters erfuhr ich dann die Wahrheit. Die Herren Orthopäden sind zum Protest nach Passau zur CSU Aschermittwochsveranstaltung gefahren. Mir die Wahrheit am Telefon zu sage, hat sich das Helferlein leider nicht getraut.

Auch die anderen Tage waren die Herren in Weiß im Streik.

Die Patienten, woanders wären es Kunden sind den Weissen ja egal. WIr sind nur pekunär von Interesse.

Ich bin jetzt für die vollkommene Niederlassungsfreiheit von Ärzten. Wenn unsere nach Norwegen, abwandern, dann hat doch der Ukrainer, Pole , Tscheche hier bestimmt sein Auskommen.

Auf die Ärzte sollte man keine Rücksicht mehr nehmen, die nehemen auch keine Rücksichten auf Patienten.

Gema vs. Youtube

Also, wir schreiben heute, den gefühlten 620sten Tag der laufenden WIrtschaftskrise. Und was macht die Gema? Die wollen jetzt von YouTube 50 x mehr kassieren, als in der Saison 2007/2008. Das macht ja auch Sinn.

Denn die beamten-ähnlichen Köpfe der behördenähnlichen Organisation Gema müssen ja bezahlt werden. Bei schrumpfenden CD-Umsätzen muss jetzt halt YouTube genau so ran wie die Konzertveranstalter.

Was man überhaupt nicht kapieren kann. Wenn man als Veranstalter eine Gruppe verpflichtet, bekommt die Gage. Dazu will der Schnorrer-Verein Gema jetzt noch mal 15 % (oder waren es nur 10%?). Bei einem Konzert sind 10 oder 15% eine ganze Menge. Denn Staat will ja auch noch Geld. Nicht nur die Mehrwertsteuer von fast 20%, auch noch eine Künstlersteuer als eine Art Lohnsteuer. Wir als Kartenkäufer zahlen das ja mit links. Oder wir gehen da auch nicht mehr hin. Dann hat wenigstens die Gema keine Einnahmen mehr. Dumm ist, dass es dann auch noch den Veranstalter trifft. Der ist vermutlich eh de dümmste S.. im ganzen Dorf. Denn er trägt das komplette finanzielle Risiko, andere machen einfach die Hand auf und warten:

Das schaut dann so aus:

1. Staat 20 %
2. Staat 10 % für die einzubehaltendes Lohnstuer/Ausländersteuer oder wie das jetzt heisst.
3. Ticket-Krösus (der Ticket-Verkäufer) auch ca. 8 - 10%
4. Künster - will auch 85 % ...

Irrtum das ganze zurück, wir können hier nicht 123 % oder mehr verteilen...

Also fangen wir wieder von vorne an: bei der Gema.. die verlangen Gelder von Veranstalter, oder Abspielern wie Youtube, ohne dass sie nachweisen müssen, dass sie die Musikrechte überhaupt haben.

Das ist ein tolles Business Modell.

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