Dienstag, 17. Mai 2011

Alles Schmuh oder nicht

Es ist eigentlich schon toll, welch Rattenschwanz eine Firma wie Google hinter sich herzieht. Ich glaub es gibt Tausende von SEO Gurus, Spezialisten und solche die sich dafür halten. Und ich denke, bei so manchen gibts einfach nur "heisse Luft " zu kaufen.

Aber wie findet man jemand der Ahnung hat udn dabei bezahlbar bleibt. Hilfe.
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Donnerstag, 2. April 2009

Landshut - die Stadt versinkt im Schnee, die Verkehrsüberwachung funktioniert.

Am 17. März musste ich für einen vollkommen unsinnigen Termin nach Landshut. Dumm nur- es gab Neuschnee. Nachdem ich dreimal im Kreis durch Landshut gefahren bin, kam ich an eine Ecke hinter C und A, wo in einer kleinen Querstraße 3 Autos parkten. Dahinter war noch ein Platz frei.

Es hatte gefühlte 20- 25 cm Neuschnee und es fiel weiter Schnee. Es war kein Geheweg und keine Fahrbahnmarkierung zu sehen. Die Straßen waren nicht geräumt worden. Die Gehwege waren ebenfalls nicht geräumt. Ich stellte mein Fahrzeug in Reihe hinter den drei vor mir geparkten Pkw´s ab, da ich auch kein Schild sehen konnte, nahm ich an, dass ist eine legale Parkfläche. Das nächste Schild war ca. 50-70 m vor mir - am Ende der parkenden Autoreihe von jetzt vier Fahrzeugen.

Ich komme zurück - was sehe ich, ich habe einen völlig aufgeweichten Bußgeldbescheid an der Windschutzscheibe kleben.

Das finde ich vollkommen tolldreist.

Es gibt zig Gesetze und Vorschriften, die es der Stadt Landshut auferlegen, die Straßen zu räumen. Das vernachlässigen sie auf Kosten der Sicherheit. Sie setzen die Fahrer und Fußgänger der Gefahr eines Unfalles wissentlich aus.

Aber die Flotte der Überwacher des ruhenden Verkehrs, die sind aktiv und schreiben Fahrzeuge auf. Denen gehört erst mal eine Schneeschaufel in die Hand gedrückt. Der 17. 2. war aufgrund des hohen Schneefalles eine Ausnahmesitutation.

Bin gespannt, was mit meinem Widerspruch passiert.

Bloß nicht Patient sein.

So als Patient, nach der X-ten Gesundheitsreform der Ulla Schmidt, steht man ziemlich dumm da. Dumm nur, wenn man sich das Knie verdrehte, und schlecht dastehen kann.

So ist es mir passiert. Wir hier in der Bayrischen Sahelzone (Niederbayern) hatten so gegen Ende Februar/März ziemlich viel Schnee. Das war mir zu riskant. Also rauf aufs Dach, Schnee abschippen. Da ist es halt passiert. Leider war das ein Samstag. Am Montag rief ich bei eine ortopädischen Gemeinschaftspraxis in Deggendorf an, ob ich am Mittwoch vorbeikommen könnte. Grund für diese drei Tage war, es war die Faschingswoche, und jeder weiß am Faschingsdienstag wird auch hier in der Sahelzone wenig gearbeitet, bzw. man hat ab 12:00 Uhr mittags frei.

Die freundliche Helferin am Telefon sagte mir,d as ginge nicht, ich kann nur heute am Montag einen Termin als Schmerzpatient bekommen, nicht am Mittwoch. Dumm nur, dass wir so eingeschneit waren und ich keine 800 m durch 60 cm tiefen Schnee den Berg hinunterlaufen hätte können.

Also Montag und Faschingsdienstag mit Schmerzen ausgehalten. In Fröhlicher Erwartung auf Erlösung am Mittwoch gleich angerufen. Da teilte man mir mit, heute würde es nicht gehen.. Blah Blah. Der Onkel Dr. O... würde nicht reinkommen.

In meiner Verzrweiflung rief ich dann bei einer anderen Praxis ca 100km weg von meinem Wohnort an.
Aus dem Ansagetext des Anrufbeantworters erfuhr ich dann die Wahrheit. Die Herren Orthopäden sind zum Protest nach Passau zur CSU Aschermittwochsveranstaltung gefahren. Mir die Wahrheit am Telefon zu sage, hat sich das Helferlein leider nicht getraut.

Auch die anderen Tage waren die Herren in Weiß im Streik.

Die Patienten, woanders wären es Kunden sind den Weissen ja egal. WIr sind nur pekunär von Interesse.

Ich bin jetzt für die vollkommene Niederlassungsfreiheit von Ärzten. Wenn unsere nach Norwegen, abwandern, dann hat doch der Ukrainer, Pole , Tscheche hier bestimmt sein Auskommen.

Auf die Ärzte sollte man keine Rücksicht mehr nehmen, die nehemen auch keine Rücksichten auf Patienten.

Gema vs. Youtube

Also, wir schreiben heute, den gefühlten 620sten Tag der laufenden WIrtschaftskrise. Und was macht die Gema? Die wollen jetzt von YouTube 50 x mehr kassieren, als in der Saison 2007/2008. Das macht ja auch Sinn.

Denn die beamten-ähnlichen Köpfe der behördenähnlichen Organisation Gema müssen ja bezahlt werden. Bei schrumpfenden CD-Umsätzen muss jetzt halt YouTube genau so ran wie die Konzertveranstalter.

Was man überhaupt nicht kapieren kann. Wenn man als Veranstalter eine Gruppe verpflichtet, bekommt die Gage. Dazu will der Schnorrer-Verein Gema jetzt noch mal 15 % (oder waren es nur 10%?). Bei einem Konzert sind 10 oder 15% eine ganze Menge. Denn Staat will ja auch noch Geld. Nicht nur die Mehrwertsteuer von fast 20%, auch noch eine Künstlersteuer als eine Art Lohnsteuer. Wir als Kartenkäufer zahlen das ja mit links. Oder wir gehen da auch nicht mehr hin. Dann hat wenigstens die Gema keine Einnahmen mehr. Dumm ist, dass es dann auch noch den Veranstalter trifft. Der ist vermutlich eh de dümmste S.. im ganzen Dorf. Denn er trägt das komplette finanzielle Risiko, andere machen einfach die Hand auf und warten:

Das schaut dann so aus:

1. Staat 20 %
2. Staat 10 % für die einzubehaltendes Lohnstuer/Ausländersteuer oder wie das jetzt heisst.
3. Ticket-Krösus (der Ticket-Verkäufer) auch ca. 8 - 10%
4. Künster - will auch 85 % ...

Irrtum das ganze zurück, wir können hier nicht 123 % oder mehr verteilen...

Also fangen wir wieder von vorne an: bei der Gema.. die verlangen Gelder von Veranstalter, oder Abspielern wie Youtube, ohne dass sie nachweisen müssen, dass sie die Musikrechte überhaupt haben.

Das ist ein tolles Business Modell.

Freitag, 24. Oktober 2008

Spare in der Not - Besser das Konto bei der Sparkasse räumen.

Also die bayrischen Sparkassen sträuben sich, die Manager der Bayern LB zu "entsorgen", die jetzt mindestens 6.4 MILLIARDEN EURO in den Sand gesetzt haben.

Wäre das ein kleiner MIttelständler, oder Privat-Person, ihnen hätte die örtliche Sparkasse schon beim kleinsten Gerücht einer Schieflage, die Kuscheldecke weggezogen und die Geschäftsverbindung gekündigt. Da sind die Sparkassen doch bekanntermaßen die Schnellsten. Von wegen, Fördergedanke.

Nein - kein Risiko dafür die besten Profite.

Und dann halten diese Großmeister sich eine Landesbank-Beteiligung und sehen nicht einmal, auf was sie sich eingelassen haben. Und über Monate herscht Schweigen im Walde.

Also es ist doch seltsam, daß der Steuerzahler hier die Milliarden zu bezahlen hat und die Banker der Kirchturmszunft (Regionalisten) dies noch nicht einal einsehen oder eingestehen, daß sie überfordert waren.

Ah noch eine Anekdote: Eine Limited darf bei einer Sparkasse in Deggendorf noch nicht mal ein Konto eröffnen. Das nenne ich wahre Kirchturmpolititk.


Es wird Zeit, daß auch die Sparer auf die Situation reagieren und ihr Konto bei den Sparkassen leer räumen. Ich denke, da sind die genossenschaftlichen Volksbanken sicherer aufgestellt. Die haften nicht für die maroden Landesbanken. Und nicht nur die Landesbank in Bayern ist marode, sonder viele andere Landesbanken auch.

Also hin zur Bank und nix wie weg mit der Kohle,,, ;-( . Die ist sicherlich bei der Volksbank sicherer als bei den städtischen großprotzeten Sparkassen.

Also ich mach ab heute einen Riesenbogen um die Sparkassen- das fällt manchmal schwer - da die Gebäude immer in der Innenstadt leider zentral liegen und riesengroß sind. Denken Sie doch mal darüber nach: Diese Prunkpaläste sind mit ihrem Geld entstanden.

Ah und noch eine Kleinigkeit: Die Politik hat doch ganz toll bei der Aufsicht der IKB und der Landesbanken versagt. Die Politiker nehmen sich jetzt aber das Recht raus, mit den Milliarden der dummen Steuerzahler, die maroden Banken (Privat oder Öffentliche..) jetzt kontrolierenzu können. Was bisher nicht geklappt hat, wird doch wohl auch in Zukunft nicht klappen. Na dann Lebewohl 500 - 700- 1000 Milliarden usw. Fröhliche Zukunft.

Freitag, 10. Oktober 2008

Auf Ihr wohl Gemeinde (Grafling)

Also - vor fast zwanzig Jahren meinte ich, nach Niederbayern ziehen zu müssen. Die erste Gemeinde wo ich ein sehr schönes Haus zum Mieten fand war Grafling. Dort lebten wir fast 3,5 Jahre lang, bis wir ein Haus zum kaufen in einer anderen Gemeinde fanden.

Das Graflinger Tal ist ja eine sehr schöne Gegend. So lag es irgendwann in 2002 nahe, dort ein Grundstück in einem neuen Industriegebiet zu erwerben.

Zwischenzeitlich hat sich jedoch die Planung verschoben, so daß wir aufgrund fehlender schneller Internetverbindung zum Einen, und eingestellter Produktion zum Anderen, kein Grundstück in einem Industriegebiet mehr benötigen.

Und da geht der Streß los. Aufgrund des umfangreichen trickreich erstellten Kaufvertrages von Herrn Notar Prof. Dr.Dr. G.......ck haben wir uns eine Baupflicht binnen 5 Jahren eingehandelt.

Daher boten wir das Grundstück vertragsgem. der Gemeinde Grafling zum Rückkauf an. Diese lehnte ab und verwies darauf daß die Gemeinde keine Mittel zum Kauf hätte.

Ich zitiere hier aus dem Schreiben vom 9.10.2006:

"" Sehr geehrte xxxx xxxx,
der Gemeinderat Grafling hat in seiner Sitzung am 04.10.2006 über Ihren Antrag auf Rückkauf des Grundstückes Fl.Nr. (xx) Gemarkung xx beraten und beschlossen vom gemeindlichen Rückkaufsrecht keinen Gebrauch zu machen.
Begründet wurde diese Entscheidung mit der angespannten finanziellen Lage der Gemeinde.
Falls Kaufinteressenten an die Gemeinde herantreten, werden wir Sie selbstverständlich informieren.
Ich bitte um Ihr Verständnis,
Mit freundlichen Grüßen
xx
Erster Bürgermeister

Ende Zitat""

Als unbekümmerter Bürger nimmt man doch an, daß ein solches Schreiben der Gemeinde seriös und verbindlich ist.

Darauf hin versuchten wir das Grundsütck zu verkaufen, nach 2 Jahren hätten wir auch einen Käufer gehabt. Nur dann kam das böse Spiel der Gemeinde Grafling zum Vorschein.

Zwar hat die Gemeinde die Baupflicht verwirkt, da sie binnen der vertraglichen Frist nicht per eingeschriebenem Brief den Rückkauf gelten gemacht, nur falls das Grundstück aber verkauft wird, lebt diese Baupflicht wieder auf. Und somit eine alternative Schadensersatzpflicht von über 30,-- EUR pro qm Fläche.

Ob das so ist, ist jedoch aufgrund der trickreichen Notariatsformulierung nicht klar. Klar ist aber, daß der Verkauf nicht stattfinden kann und wir somit weiterhin unsere Zinsen für nix und wider nix jeden Monat zu bezahlen haben.

In meinen Augen ist der Brief und das Verhalten der Gemeinde eine arglistige Täuschung. Denn uns wurde vorgegaukelt, wir könnten das Grundstück jetzt endlich frei verkaufen, bzw. die Gemeinde würde sogar noch so nett sein, eventuelle Interessenten an uns zu verweisen. Alles Lüge. Schließlich hat die Gemeinde selbst in dem Gebiet noch weitere unverkaufte Gewerbegrundstücke.

Auf ein Schreiben des Notars von Anfang August wurde nur erwidert, dass der Gemeinderat erst im September wieder tagen würde. Jetzt ist der 10te Oktober und die Gemeinde hat es immer noch nicht für nötig gefunden, zu antworten.

Meine Bemühungen den Bürgermeister telefonisch zu erreichen sind seit Tagen fruchtlos.

Warum ich das ganze schreibe:

Es kotzt mich an:

Die Politiker lügen, ohne rot zu werden. Zynisch ist dann das Wahlplakat der FDP anl. der Landtagswahl 2008 hier in Bayern:

Erst der Bürger, dann der Staat".....

Hahha haha...w

Waldunternehmer

Also hier hätte ich noch was zum Thema "des Weges lagern". Vor einigen Wochen erhielten wir ein Schreiben einer Land- und forstwirtschaftlichen Sozialversicherung Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben.

Wir wohnen ja hier mitten im Wald, d.h. ca. 400 m vom Waldrand entfernt, umringt von Bäumen. (Mehrere Bäume = Wald)

Ja - wir seien daher Waldbesitzer und als solcher wären wir ein Unternehmen der Wald- und Forstwirtschaft.

Also erst einmal haben wir das Schreiben gar nicht beachtet, da wir dachten, dies könne nur ein Irrtum sein. Wir sind mit unseren paar qm Wald sicherlich nicht als Unternehmer tätig. Bis heuer haben wir unser Brennholz immer aus Tschechien gekauft - da dies billiger ist als hier in Niederbayern. Weder haben wir einen Baum gefällt, noch welche angepflanzt.

So jetzt sollen wir also Unternehmer sein. Toll - gleich mal beim Finanzamt nachgefragt, ob wir dadurch auch in den Vorteil des Vorsteuerabzuges für unseren Haushalt kommen . Pustekuchen -nix.

Der Staat schaffts mal wieder, einen mal schwanger werden zu lassen, dann halbschwanger oder gar nicht. Ganz wie es ihm für seine Gebühren- und Steuereinnahmen passt. Der Bürger ist halt immer der Dumme.

Was die Spitze aber ist, ist die rückwirkende Geltungsmachung der Gebühren dieser Berufsgenossenschaft. Keine Leistung erbracht - aber rückwirkend Geld kassieren.

Diese Monopole des Abzockens haben ja leider ein zähes Leben. Bei meinen Recherchen kam ich darauf, daß es diese lästigen Warzen in allen Branchen gibt und wie eine Warze auch ungefähr gleich beliebt sind.

So gibt es von verschiedenen tapferen Unternehmern immerhin den seit Jahren versuchten Versuch, bei der EU eine Klage einzureichen. Das kann dauern.

Ob´s hilft, die Bäume platt zu machen und das ganze dann Wiese zu nennen, kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Sicherlich gibt es auch eine Feld- und Wiesen Berufsgenossenschaft für Wiesen-Unternehmer. Nicht zu verwechseln, mit denen auf dem Oktoberfestgelände zu Munich.

Moses kam nicht, dafür kommt Horst.

Jetzt ist genau das eingetroffen, über was ich im April d. J. bereits geschrieben habe. Die abgehobenen CSU Häuptlinge haben so´eine Klatsche bekommen, da denken die auch in 4 Wochen darüber nach.
Bruno Jonas, sagte in Bayern 3: Jetzt wollten SIe den Moses, gekriegt haben sie den Seehofer. Das klingt lustig, ist es sicherlich auch. Der Seehofer ist doch so einer, der seit Jahren zu allem JA sagt, hinterher aber nichts tut. Bestes Beispiel ist doch die Lebensmittel-Ampel Kennzeichnung.
Na ja, jetzt ist er ja weg in Berlin und daüfr der neue Kurfürst von Bayern.
Und ja - die Linke sind gottseidank auch nicht in den Landtag gewählt worden. Dafür die Freien Wähler. Das sind doch vermutlich oft ehemalige CSU ler unter anderer Fahne. Leider erkenne ich in den Wahlprogrammen auch keinen großartigen Unterschied zu dem der CSU.

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Wegelagerer lauern überall

Also nach längerer Zeit raffe ich mich mal wieder auf, über die Freuden und Trostlosigkeiten dieser Welt niederzuschreiben.

Eigentlich leben wir ja nicht nur auf dieser Welt. Wir leben in mindestens vielen Welten, denn eine Welt reicht gar nicht aus, was der Mensch in wenigen Wochen so niederwalzt.

Aber dazu komme ich später - viel wichter finde ich die vielen Wegelagerer an unserer täglichen Strecke des Lebens.

Ein solcher Wegelagerer ist ja seit 1.1.2008 die ZPÜ - das ist so eine Organisation, die unter Berufung auf das Urheberabgaben Recht Geld kassiert für alle verkauften Geräte- und Speichermedien. Darunter fallen neuerdings auch Abgaben für interne- und externe Festplatten, Blue-ray Rohlinge, USB-Sticks und Speicherkarten, Audiokassetten ebenso, wie MP3 Player, Sat-Receiver, wohl gemerkt für Dinge wo keinerlei Inhalte drauf sind.

Das kotzt mich an!

Warum müssen die Musiker, oder Filmer oder Schreiberlinge denn ein Leben lang, und ihre Erben auch, Gelder kassieren, für eine Leistung, die sie einmal gemacht haben.

Das ist totaler Irrsinn.


Vergleichen wir doch nochmals das Werk eines Schreiners, mit dem Werk eines Musikers.

Der Schreiner gestaltet eine Tür, bzw. lässt die CAD Software das für ihn tun, konstruiert das Ding zum Rein-und Rausgehen und baut sein Werk dann beim Kunden ein.

Er stellt eine Rechnung und Schluß ist. Alle sind zufrieden. Der tapfere Schreiner hat sein Geld, der Bauherr seine Tür und ist glücklich, daß das Loch auf seiner Baustelle endlich geschlossen ist.

Aber oh Weh, 4 Wochen später bekommt er wieder Post von der STUAO. (STUAO= Schreiner-Türen-Urheber-Abgaben-Organisation)
Diese verlang rückwirkend ab dem Tag des Einbaues eine Lizenz für das Benutzen der Tür. Sagen wir mal pro Rein- oder Ausgang eines Mitbewohners einen Satz von 1% auf den Verkaufswert. Ein enstprechendes Formblatt liegt bei, da muss man nur noch die Anzahl der Husbewohner und deren Türbenützungen, sortiert nach Eintritte- und Ausgänge angeben.

Sie sagen sich ich spinne ? Ja moi, aber wo ist denn jetzt der Unterschied zu einem Musikus, der seinen Computer anwirft, nur um ein paar Töne aufzunehmen? Der kassiert doch einmal Geld aus dem Verkauf der Musik in Form von CD, DVD (mit Liveauftritt), aus dem Download (legal natürlich) und dann noch hinterher als Author aus Gema, ZPÜ und anderen die am Wege lagern.

Er kassiert immer wenn das Stück im Radion gespielt wird usw. Bis er stribt, dann übernehmen die Erben für weitere Jahrzehnte das kassieren.

Warum also kann der Schreiner, der Maurer, der Handwerker nicht auch immer dann kassieren, wenn sein "Ding" das er herstellte, oder erbaute, benutzt wird?

Das ist also der ganze Wahnsinn rund um die Gemas und ZPÜs und andere sog. Verwertungsgesellschaften. Einmal a bisserl was tun und für immer kassieren. Das ist einfach nicht gerecht.

Freitag, 4. April 2008

Die Bayern, die CSU und Ihre Landesbank

Die Bayern LB , ja moi, jetzt hat es die internationale Kreditkrise auch ins doch so schöne Bayernland gebracht. Das Land, wo man als Reigschmeckter immer vor Augen geführt wird, das da alles besser ist, machen eine ganz reale Pleite von ca. 4,3 Mrd. Euro-Money. Da müssen viele Breweries (engl. Brauerei) viele Hektoliter Bier brewen, um das mit US-Hypothekenpapieren belastete Minusergebnis wieder ins Positive zu drehen.

Falsch - die Landesbänker und Ihre Aufsichträte in der Regierung haben sich einen anderen Plan ausgedenkt. Nicht die vielen Breweries, so viele gibt es auch in Bayern nicht mehr, zahlen die Zeche, sondern die bayrischen Landesbürger dürfen die Zeche zahlen.
Das sollten wir mal rechnen. bei 4,5 Mrd. Verlust, geteilt durch 12.488 Mio. Einwohnern, macht das eineen Pro-Kopf -Verlust pro Einwohner von EUR 360,00. Bei einer vier-köpfigen Familie sind das dann schon EUR 1.440,00 (gerundet und unverbindlich). Nur- wenn das so weitergeht, wird es bei den 4,5 Mrd. ja nicht bleiben, schon steht ja irgendwie eine Schadenssumme für das Jahr von ca. 6,5 Mrd. da. Die soll zumindest in eine Gesellschatt ausgelagert werden, so daß dann nur noch eine Good Bank dasteht. Die kann dann weiterzocken und nach dem Hausbankprinzip Mittelständlern die notwendigen Kredite verweigern. So wie bisher halt auch.

Was man aber als Bürger tun kann ist, die verantwortlichen, also den Huber, den Beckstein, den Stoiber, ach so, der ist nicht mehr wählbar, nicht mehr wählen und statt dessen vielleicht auch die Linken in den Landtag wählen. Das wird dann bestimmt lustig. Wahlversprechen werden ja eh immer häufiger schon am Wahlabend gebrochen. Man stelle sich vor, in Bayern ist die CSU nicht mehr die alleinregierende Macht. So plätzlich ganz ohne Macht, weil man auch auf andere hören muss. Ein völlig neues Lebensgefühl so südlich des Weiswurschdequadors....

Ich meine ein Finanzminister und CSU Häuptling dem es gelingt innerhalb von wenigen Wochen aus 1,8 Mrd. plötzlich 3,6 Mrd. für den Transrapid zu rechnen, und von 100 Mio, dann bei 4,5 Mrd. vorläufigem Verlust zu landen, der sollte auf die Straße gesetzt werden. Schade dass es da dann nicht so geht: 6 Monate ALG I und dann Hartz 4 Regelsatz.

Aber da ist ja die Parlamentarier-Rente vor und alle selbstgenehmigten Diäten.

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