Freitag, 18. August 2006

Politiker - Eine Katastrophe.

Diese Woche war wohl der Herr Steinbrück, derzeitig Finanzminister in der großen Kalkulation, dran das Sommerloch zu füllen. Leider scheint da aber mehr dran zu sein, als nur uns die Ferienzeit zu verschöner. Sein Vorschlag wir sollen alle den Gürtel enger schnallen und uns den Urlaub sparen.

Da kann der Minister doch mal mit gutem Besipiel vorangehen und schön arbeiten anstelle selbst in Urlaub fahren. Ist aber auch unwichtig wo er in Urlaub geht - denn nach der großen Kalkulation wird er hoffentlich nicht wieder gewählt werden.

Ist doch schon traurig, zuhause in den Ländern werden solche Leute abgewählt , nur im danach als Bundesminister noch größeren Schaden anzurichten wie im jeweiligen Ländle.

Was ab bestürzend ist, ist die Tatsache, daß uns Bürgern noch nie so konzentriert so viel Geld auf einmal aus der Tasche gezogen werden. Bei den Rot/Grünen hiess es immer Steuern müssen runter, haben sie ja auch gemaht, nur um die Seuerschrauben an anderer Stelle wieder anzuziehen.

Schockierend aber ist, daß kein Politiker irgend welche Vorschläge macht, in der Verwaltung oder in der Struktur Geld zu sparen. Es gibt einfach zuviele Minister, Staatssekretäre, Beamte in allen Ebenen. Es gibt einfach zu viele Verwaltungsebenen. Ist doch klar, kein Politiker möchte sich den Ast absägen, den er eben erst erklommen hat. So bleibts halt wie es immer war.

Aktuell die Gesundheitsreform der letzten Gesundheitsreform der gesundheitsreform usw. Hier herrscht Wortmißbrauch. Der alte Duden müsste sich im Grab rumdrehen und rotieren. Reform - ist doch eher mißlungene DIlletantenarbeit. Auch hier fehtles einfach am Mut etwas richtig neues zu tun.

Ja, man muss doch auch Rücksicht nehmen auf die Pharmaindustrie, auf die Ärztelobby auf die Standesdünkelvertreter der Herren Apotheker, nur auf die Patienten nimmt niemand Rücksichtig. Die sind im System eher hinderlich. Mein vorschlag ist einfach alles privatisieren und zu entmonopolisieren. Also Wettbewerb pur. Man sieht es jan Industrien, wo Wettbewerb herrscht. Der Service geht rauf, die Kosten gehen runter. Sie Computer, siehe Flugpreise, selbst in der Telekommunikation. Nichts tut sich aber beim Thema Lotto und Sportwetten, da hat der Staat die Hand drauf und achtet peinlich darauf, daß ihm niemenad was wegnimmt. Das Fähnlein der Sucht soll dem Staat dabei helfen, das Monopol, trotz EU-Widrigkeiten, behalten zu dürfen.

Schließlich hat schon der Alte Fritz damals seine Kriege mit Lotto/Wetten finanziert. Im Vergleich zu den Iren, die pro Jahr ca. 490 Euro, ausgeben, den Spaniern, Italienern mit ca. 100 Euro, sind wir Deutschen natürlich mit einem Durchnittseinsatz von Euro 11,- pro Jahr äusserst gefährdet. Da möchte ich schon, daß der Beckstein auf mich aufpasst und ich mich nicht verzocke.
Denn die Bayrische Lösung war mal wieder besonders smart. Jetzt ist halt nicht mehr der Finanzminister zuständig, das macht jetzt der Innenminister, besagter Herr Beckstein. Der Beschützer der Armen....

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