Das schwedische Möbelhaus mit dem unmöglichen Service
Also heute bekam ich die Höchststrafe von meiner Frau verordnet: Fahrt zu Ikea. Mal wieder umtauschen, mal wieder ein Fehlteil besorgen.
Sie wollte mich mit zwei Restaurant-Gutscheinen locken.
Kommen wir gleich zum Höhepunkt, dem Restaurantbesuch im schwedischen Möbelhaus mit dem unmöglichen Restaurant.
Um 16.40 ca. teilte die Dame der Beschallungsanlage mit, im Restaurant gäbe es heute Argentisches Steak von der Kuh..., ich dachte mir fein, kein Schwein, das esse ich dann. Weil die Kotzbülla (-bulletten) kann man eigentlich nicht essen.
Gesagt getan, stand ich um 17:05 vor dem Eingang des Restaurant-Viertels und sah das handgeschriebene Plakat im Aushang: Argentinisches.... . ok fünf Minuten späeter hatte ich die Schlange überstanden und stand an der Theke und fragte nach dem Argentinischen.... Meine höfliche Anfrage wurde abschlägig beschieden, es gab Schnitzel, Wiener Art und Pommes. Ok. Da die Alternatvie und die erwähnte Kotz... waren, orderte ich halt das Schnitzel mit Pommes.
Beim Zahlen mit den beiden Vouchern wies die Kassiererin darauf hin, den Kassenzettel aufzuheben und beim Nachfassen vorzuzeigen.
Dann fanden wir einen Platz und sahen das Plakat: Schnitzelwoche: Jeden Tag ein anderes Schnitel mit Pommes.
Der Text war so irreführend geschrieben (UWG- Irreführende Werbeaussage) daß man meint, Schnitzel und Pommes kann man nachholen, bis man platzt. Nachdem ich aber mehrere Restaurantbesucher beobachtete, war auch mir klar, die irreführende Werbung sagt zwar Schnitelwoche und nicht Pommeswoche, trennt Schnitzel und Pommes durch kein Satzzeichen wie Punkt, Komma oder Strichpunkt, meint aber daß man lediglich die Pommes nachholen kann.
Gesagt getan, wollte ich ein Schnitzel bezahlen, die Pommes aber frei haben. Und dann passierts, der angebliche Restaurantleiter mit dem Auftretten eines Gefängnisschießers oder Madonna-Leibwächters, bezichtet mich der Lüge. Auf meinem Kassenzettel wäre keine Position mit Schnitzel aufgeführt.
Da hatte er leider Recht und die Kassiererin erkannte mich angeblich nicht, hatte jedoch aufgrund der Bezahlung mit einem Ikea Voucher, das mit der Buchung nicht richtig hinbekommen.
Auch die Augenscheinnahme meines ersten Tellers im Original konnte den Bullen an der Kasse nicht überzeugen.
Toll also auf die Versprechungen des Schwedischen Möbelhauses pfeiffe ich in Zukunft, das Gebäude werde ich nicht mehr betreten. Wobei ich leider noch sagen muß, daß wir bis dato Tausende dort liegen gelassen habe.
Werde mich am Montag bei der Hotline beschweren und bin schon gespannt ob ich da zu einer Person durchkomme die was zu sagen hat oder ob das das Call Center elegant aber geschmeidig abfedert. Tippe auf das Letztere.
Leider bin ich kein Jurist, daber der könnte sich locker doch 3.000 Euro für zwei Abmahnungen verdienen. Hier der Tip für den klassischen 4-er Juristen:
1. Lockvogel-Angebot Argentinisches Steak im Aushang und in der Durchsage, aber ab 17:00 angeblich nicht mehr im Angebot (das steht nur nirgends).
2.Irreführende Werbung bei der Schnitzelwoche. Ist so geschrieben, daß der Leser meint, Schnitzel und Pommes gibt es zum nachholen. Gelebt wird aber, dass es nur die Pommes zum Nachholen gibt.
Aber der Oberhammer ist, daß man sich der Lüge bezichtigen lassen muss, wegen ner Portion Pommes.
Also ein Tipp an den Filialleiter in Regensburg, den Typen ins Lager versetzen um Dübel zu zählen. Aber auch da kann man vieles falsch machen.
Sie wollte mich mit zwei Restaurant-Gutscheinen locken.
Kommen wir gleich zum Höhepunkt, dem Restaurantbesuch im schwedischen Möbelhaus mit dem unmöglichen Restaurant.
Um 16.40 ca. teilte die Dame der Beschallungsanlage mit, im Restaurant gäbe es heute Argentisches Steak von der Kuh..., ich dachte mir fein, kein Schwein, das esse ich dann. Weil die Kotzbülla (-bulletten) kann man eigentlich nicht essen.
Gesagt getan, stand ich um 17:05 vor dem Eingang des Restaurant-Viertels und sah das handgeschriebene Plakat im Aushang: Argentinisches.... . ok fünf Minuten späeter hatte ich die Schlange überstanden und stand an der Theke und fragte nach dem Argentinischen.... Meine höfliche Anfrage wurde abschlägig beschieden, es gab Schnitzel, Wiener Art und Pommes. Ok. Da die Alternatvie und die erwähnte Kotz... waren, orderte ich halt das Schnitzel mit Pommes.
Beim Zahlen mit den beiden Vouchern wies die Kassiererin darauf hin, den Kassenzettel aufzuheben und beim Nachfassen vorzuzeigen.
Dann fanden wir einen Platz und sahen das Plakat: Schnitzelwoche: Jeden Tag ein anderes Schnitel mit Pommes.
Der Text war so irreführend geschrieben (UWG- Irreführende Werbeaussage) daß man meint, Schnitzel und Pommes kann man nachholen, bis man platzt. Nachdem ich aber mehrere Restaurantbesucher beobachtete, war auch mir klar, die irreführende Werbung sagt zwar Schnitelwoche und nicht Pommeswoche, trennt Schnitzel und Pommes durch kein Satzzeichen wie Punkt, Komma oder Strichpunkt, meint aber daß man lediglich die Pommes nachholen kann.
Gesagt getan, wollte ich ein Schnitzel bezahlen, die Pommes aber frei haben. Und dann passierts, der angebliche Restaurantleiter mit dem Auftretten eines Gefängnisschießers oder Madonna-Leibwächters, bezichtet mich der Lüge. Auf meinem Kassenzettel wäre keine Position mit Schnitzel aufgeführt.
Da hatte er leider Recht und die Kassiererin erkannte mich angeblich nicht, hatte jedoch aufgrund der Bezahlung mit einem Ikea Voucher, das mit der Buchung nicht richtig hinbekommen.
Auch die Augenscheinnahme meines ersten Tellers im Original konnte den Bullen an der Kasse nicht überzeugen.
Toll also auf die Versprechungen des Schwedischen Möbelhauses pfeiffe ich in Zukunft, das Gebäude werde ich nicht mehr betreten. Wobei ich leider noch sagen muß, daß wir bis dato Tausende dort liegen gelassen habe.
Werde mich am Montag bei der Hotline beschweren und bin schon gespannt ob ich da zu einer Person durchkomme die was zu sagen hat oder ob das das Call Center elegant aber geschmeidig abfedert. Tippe auf das Letztere.
Leider bin ich kein Jurist, daber der könnte sich locker doch 3.000 Euro für zwei Abmahnungen verdienen. Hier der Tip für den klassischen 4-er Juristen:
1. Lockvogel-Angebot Argentinisches Steak im Aushang und in der Durchsage, aber ab 17:00 angeblich nicht mehr im Angebot (das steht nur nirgends).
2.Irreführende Werbung bei der Schnitzelwoche. Ist so geschrieben, daß der Leser meint, Schnitzel und Pommes gibt es zum nachholen. Gelebt wird aber, dass es nur die Pommes zum Nachholen gibt.
Aber der Oberhammer ist, daß man sich der Lüge bezichtigen lassen muss, wegen ner Portion Pommes.
Also ein Tipp an den Filialleiter in Regensburg, den Typen ins Lager versetzen um Dübel zu zählen. Aber auch da kann man vieles falsch machen.
saftpresse - 16. Feb, 20:07
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